Hundehalterschule "el reto"


Tagesseminare 


Brennpunkte

Bei diesem Seminar versuche ich, wie bei all meinen Angeboten, einen neuen Weg einzuschlagen. Wie langweilig sind Seminare wo man nur zum Zuhören verurteilt ist. Es wird doziert und ab und an darf man mal bei einer praktischen Übung mitmachen. Bei den reinen Theorieseminaren ist man nur zum Zuhören verurteilt. Meistens geht man ja an solche Anlässe, weil man irgendwo bei der Hundeerziehung auf dem Schlauch steht. Fachliteratur hat man schon gewälzt. Die Socialmedien, oder besser gesagt deren Teilnehmer, haben einem schon mit tausend angeblich guten Tipps versorgt. Aber irgendwie passt nichts. Und nun bekommt man einen Input von einer Fachperson und in den Pausen diskutiert man vielleicht etwas untereinander.  Stehe ich den Inputs der Fachperson vielleicht etwas kritisch gegenüber, und sind zu meinem Pech noch viele Fans dieser Person anwesend, kann es gar nicht zu einem offenen Meinungaustausch kommen, denn meine Ansätze etwas Kontroverses zu fragen oder zu äussern, werden sofort im Keime erstickt. Dies möchte ich verändern  in dem sich die Seminarteilnehmer aktiv einbringen können. Im Anschluss auf meine fachliche Ausführung, auf vorher von euch bei mir eingereichte Fragen, folgt 1 Zeitfenster à 15 Minuten in dem ein Erfahrungsaustausch stattfinden kann. Es sollen sachliche Darstellungen sein, wie man das Problem bei seiner eigenen Haltung gelöst hat. Falls das Thema überhaupt zum Korrigieren gewesen ist.   Ich werde beim Unterrichten immer wieder mit vielen Fragen bombardiert sei es um die Kastration, die Auslastung, das Wie der Auslastung, ob man mit dem Hund fliegen soll, wie man sich bei Hundebegegnungen verhalten soll, das Füttern, darf mein Hund im Bett schlafen, braucht er im Winter ein Mantel, wie ist es genau mit dem Transport im Auto, wie bringe ich meinen Hund zum Schwimmen, Auslandhund oder Zuchthund, meine Katze und mein Hund mögen sich nicht,  etc. etc.

Für all die Fragen rund um den Hund die man beantwortet haben möchte soll dieses Tagesseminar eine Platform bieten. 

Auslandhunde


In den letzten Jahren durfte ich viele Stunden mit Auslandhunden verbringen. Eine Arbeit die auf der einen Seite viel Freude macht, wenn man durch den Einsatz etwas positives bewirken kann, auf der anderen Seite aber auch sehr grosse Betroffenheit auslöst. Immer wieder wird man mit der Tatsache konfrontiert, dass wir Menschen diesen Hunden so viel Leid zugefügt haben, dass sie nur mehr schwer in ein normales Leben zurückfinden können. Wenn überhaupt jemals. Einige sind durch ihre Erlebnisse so geschädigt, dass es sehr, sehr intensiv ist, diese Hunde zu therapieren. Diese Therapien stellen aber auch an den jeweiligen Halter sehr grosse Anforderungen. Sie sind Zeitintensiv und brauchen viel Geduld und Zuwendung und einiges an Geld. Nicht selten sind die Halter mit diesen Situationen überfordert. Man wollte doch einen Hund mit dem man viel unternehmen kann und nun hat man einen Hund zu Hause der anders tickt als man sich das vorgestellt hat. Der schwierig ist, der alles kaputt macht, zerbeisst, zerkratzt, der nicht alleine sein kann, ein Hund der sich vor Angst immer wieder in den Wohnräumlichkeiten versäubert, der Angst vor Männern hat, der zuschnappt wenn ihm jemand zu nahe kommt. Viele dieser Tiere haben auch Probleme mit Kindern. Die Liste könnte noch beliebig erweitert werden. Nun fragt man sich natürlich warum es auf einmal so viele Angsthunde gibt. Ein Umstand liegt sicher daran, dass Tierschutzorganisationen viele Auslandhunde in die Schweiz bringen. Diese Hunde werden dann jeweils relativ preiswert vermittelt. Viele dieser Hunde sind problematisch. Man hat sie als wildlebende Hunde eingefangen. Meistens auf brutale Art und Weise. Dann kamen sie in kleine Käfige. Sie lagen stunden-, ja zum Teil tagelang im eigenen Dreck. Gefüttert wurden sie nur ab und an. Und dann auch noch mit schlechtem Futter. Welpen zum Beispiel bekommen oft nur Katzenfutter und leiden dann an jämmerlichem Durchfall was oft den Tod bedeutet. In den Garagen wo sie oft gehalten werden bis sie auf den Transport kommen, werden in den Beschreibungen als Tierheime deklariert, ist es lärmig, stinkig und unhygienisch. Viele werden krank. Trotzdem kastriert man sie noch schnell, jagt ihnen die verlangten Impfungen und den Chip in den Körper und dann werden sie ausgeschrieben. Wenn sie Glück oder Pech haben, ist jedem selber überlassen wie er das sehen will, dannkommen sie auf den Transport in die Schweiz. Sehr oft erst nach Monaten in der Gefangenschaft. Phobien, Neurosen und darum in erschreckendem Ausmass sind stereotypische Verhaltensweisen das Resultat der Gefangenschaft und der unsensiblen Transporte. Bei uns kommen sie bereits stark traumatisiert in ein Umfeld das sie noch einmal erschreckt und enorm stresst. Halsband, Leine, in unserem verdichteten Umfeld einem Lärmpegel ausgesetzt der sie an den Rand des Wahnsinns bringt. Eine Wohnung mit all ihren Vor- und Nachteilen, aber dem Hund halt unbekannt. Womöglich noch eine Katze im gleichen Haushalt. Und das Tüpfchen auf dem i ist dann noch der neue Halter mit seinen Wünschen und Forderungen. Der Hund stinkt, er muss sofort gebadet werden, dann ab zum Tierarzt und weil das Fell nicht gepflegt ist, wird auch sofort der Friseurtermin vereinbart. Möglichst alles in den ersten zwei Tagen. Man will ja ein pflichtbewusster Hundehalter sein. Der Termin in der Hundeschule ist auch schon lange fixiert. Man wurde ja von der Vermittlungsstelle explizit auf diese Pflicht aufmerksam gemacht. Dieses Programm sollte ja auch kein Problem sein. Frau Müller und Frau Meier aus der Nachbarschaft praktizieren mit ihren Hunden ja auch dieses Programm und gemäss der Beschreibung der Tierschutzorganisation hat man sich ja für einen tollen, liebenswerten Hund, der zwar kleinere Unsicherheiten hat, sonst jedoch keine Probleme mitbringt, entschieden. Und mit so einem Hund kann man ja unbesehen gleich das ganze Programm starten. Nun die Realität als Besitzer eines Hundes aus dem Ausland sieht zu oft leider ganz anders aus und eines Tages steht man völlig ratlos da und überlegt sich, den Hund wieder abzugeben. Bevor das Tier nun zu einem Wanderpokal wird, bin ich gerne bereit dank meiner Erfahrung mit Auslandhunden, unterstützend zur Seite zu stehen. Ich selber habe während 10 Wochen auf dem Balkan wild lebende Hunde beobachtet, weiss also von deren Verhalten als frei lebendes Tier, habe gesehen und erlebt was abgeht wenn sie eingefangen und  in Gefangenschaft genommen werden und habe Transporte miterlebt die unter jeder Würde stattfinden. Wie zu Anfang erwähnt arbeite ich seit Jahren mit geschädigten Auslandhunden kenne mich also mit den Traumas dieser Geschöpfe bestens aus. 

Dieses Tagesseminar beantwortet viele Fragen was die Thematik Auslandhund angeht.


Viel sprechen ohne zu reden


Dieses Seminar ist für Hundehalter gedacht, die interessiert sind mit ihrem Hund EIN TEAM zu bilden und bereit sind die ganzen DOMINANZTHEORIEN über Bord zu werfen. Wenn sich der Hund entscheiden muss  zwischen körpersprachlicher  oder verbaler Kommunikation, hat die Körpersprache immer  erste Priorität. Aber weil wir unseren Körper im Gegensatz zu verbalen Äusserungen mehrheitlich unbewusst einsetzen sind in solchen Momenten  Missverständnisse vorprogrammiert. Unsicherheit beim Hund ist dann die Folge und ein Nichtbegreifen des Hundehalters, wenn der Hund nicht das macht was man ihm mit Wortlaut aufgetragen hat.  Was dann jeweils zwischen Halter und Hund abgeht, kann man auf den Hundespaziergängen sehr oft mitverfolgen.  Viele Missverständnisse in der Führigkeit können durch  Synchronisation der verbalen Äusserungen mit unserem Körperhandling vermieden werden.  Das Resultat wird mehr Sicherheit im täglichen Miteinander sein, dadurch weniger Frust bei Mensch wie Hund.   Das Seminar hat nicht zum Ziel, anschliessend nonverbal mit dem Hund das Leben zu verbringen. Im Gegenteil.  Ziel ist, die Kommunikationsstile zu verbinden und zu einer Einheit werden zu  lassen.

Tagesseminar mit Theorie und praktiischen Übungen.

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In der Ruhe liegt die Kraft

Dieser Text ist in Bearbeitung

Jagdtraining oder noch besser WIR GEHEN MIT UNSEREM HUND JAGEN

Dieser Text ist noch in Bearbeitung.

Triangel (ImpulskontrollSeminar)


Warum ist es für den Hund so schwierig seine Impulse zu kontrollieren? Unsere Hunde legen, festgelegt durch ihre Gene hündisches Verhalten an den Tag. Ein Verhalten das uns oft als nicht adäquat erscheint. Darum werden sie von uns im Laufe der Erziehung nach Normen die uns das soziale Umfeld vorgibt, umerzogen (Gegenkonditioniert). Viele der ursprünglichen Verhalten gehen so verloren, das heisst, es kommt zu einem Löschprozess. Sie sind noch vorhanden, gehen aber durch das nicht mehr ausüben in Vergessenheit.  Sehr oft bringt das beim Hund eine grosse Unsicherheit mit sich. Er darf gewisse Verhalten die für ihn absolut lebensnotwendig sind, wie zum Beispiel Begrüssungsrituale, sich Futter nehmen wo es rumliegt, Bellen um einem Artgenossen zu antworten, oder auf sich aufmerksam zu machen, Bogen schlagen wenn es um das Abschätzen von Reiszauslösern geht etc., nicht mehr ausüben. Diese Unterdrückung bringt den Hund in Frust und somit in Dauerstress. Was wiederum nach menschlicher Interpretation in Aggression, oder in kynologischer Interpretation in Übersprungshandlungen, ausartet. Um die Impulskontrolle in den Griff zu bekommen, wird bereits in vielen Hundeausbildungen mit positiver Verstärkung und Gegenkonditionierung gearbeitet und in einigen anderen werden diese Impulse mit rigider Gewalt unterdrückt. In einigen wenigen Ausbildungen wird bereits mit Einbezug des hündischen Verhaltens, dem positiven Verstärken und mit Umorientierung gearbeitet, was aber in keinem Fall die Konsequenz ausschliesst. Tagesseminar mit Theorie und praktischen Übungen

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1-Tagesseminar

Wie bilde ich Assistenzhunde aus

2-Tages Seminar

Angst und Angstverhalten, Körpersprachliches Anzeigen und verhaltenstherapeutische Ansätze beim Hund
(Theorie und praktische Übungen)